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Prioritäten

Wir leben in einer heterogenen, sich schnell verändernden Gesellschaft. Während Globalisierung und Migrationsbewegungen zum Normalbild gehören, kann man gleichzeitig einen vermehrten Rückzug auf "das Eigene" in Abgrenzung zu "dem Fremden" beobachten. Daher sehe ich es als absolut zwingend an, dass Interkulturelle Kompetenz als Querschnittsaufgabe in allen Bereichen und Arbeitszusammenhängen angesehen wird. Ich verstehe Interkulturelle Kompetenz als die Fähigkeit, mit Heterogenität professionell umgehen zu können, d. h. in der Lage zu sein, sich kritisch mit historisch-gesellschaftlich bedingten Differenzlinien auseinander zu setzen und daraus resultierende Normalitätskonstrukte zu erkennen. Differenzlinien sind dabei nicht nur die Linie Ausländer-Inländer, sondern auch das Generationenverhältnis, Krank-Gesund, Religion usw.

In meinen Seminaren, Konzepten und Evaluationen steht dieses Verständnis Interkultureller Kompetenz im Mittelpunkt. Es ist mir wichtig, den Teilnehmenden Inhalte praxisnah zu vermitteln. Die Methodik ist lebhaft und soll alle Sinne ansprechen: praktische Übungen, eigenes Erleben, Selbstreflexion und Fallanalysen. Die Teilnehmenden sollen angeregt werden, mit Spaß und Neugier eigene Fragestellungen zu entwickeln und Lösungswege zu finden. Gleichzeitig wird die Fähigkeit trainiert, Angebote und Weiterbildungen zum Interkulturellen Lernen besser einschätzen zu können.

Für alle von mir angebotenen Seminare ist zentral, den Einzelnen in seiner Person wertzuschätzen und mich auf seinen individuellen Lernfortschritt einzustellen. Die Teilnehmenden sollen befähigt werden, sich ohne Angst in der angebotenen Thematik zu bewegen und eigene auf die Seminarinhalte aufbauende Lernwege zu finden.